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Substanzbibliothek


Substanzbibliothek des Pharma-Zentrums-Bonn

am Pharmazeutischen Institut
An der Immenburg 4, 53121 Bonn
4. OG, Raum 4.109

Eine proprietäre Substanzbibliothek bestehend aus einer ausgewählten Sammlung mehrerer Tausend synthetischer Moleküle und Naturstoffe wurde in der Pharmazeutischen Chemie I im Jahr 2008 etabliert. Zur Zeit wird diese Bibliothek weiter ausgebaut mit dem Ziel,

  • eine (fokussierte) Bibliothek mit ca. 30.000 Arzneistoff-artigen, kleinen, zum Teil einzigartigen Molekülen aufzubauen,
  • der Fokussierung eines Teils der Bibliothek auf Purin-bindende Membranproteine als Targets (G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, Ligand-gesteuerte Ionenkanäle, Nukleosid- und Nukleotid-metabolisierende Enzyme),
  • ein professionelles Substanz-Management-System zu etablieren, um physikochemische und pharmakologische-biologische Daten der Substanzen in einem komplexen,  modulierbaren Datenbanksystem annotieren zu können.

 

Hintergrund

Wertvolle Substanzen wurden bzw. werden  im akademischen Umfeld nach Abschluß eines Projektes häufig "entsorgt" Ein weiteres Problem ist deren Zersetzung aufgrund falscher Lagerung.

High-Troughput-Screening-Ansätze, welche nicht nur in der  Pharmazeutischen Industrie, sondern auch in der akademischen Forschung zunehmend verfolgt werden, erfordern eine große Anzahl an Testsubstanzen.

 

Konzept und Ausstattung

  • Sicherheit

Limitierter Zugang nur durch autorisiertes Personal (codiertes elektronisches Türschloß) und einzeln abschließbare Lagereinheiten. Ein dokumentiertes System der Zugriffsrechte gewährleistet die Wahrung der IP- (Intellectual Property)  -relevanten Aspekte beim Zugriff auf Daten und Substanzen.

  • Intellectual Property (IP)

Ein Kooperationsvertrag sichert die rechtlichen Rahmenbedingungen ab: Personen, die Substanzen in die Bibliothek einstellen, behalten die Rechte an diesen Substanzen; vor jeder Testung muss ihre Zustimmung eingeholt werden.

  • Lagerung und Qualität

Berücksichtigung der speziellen Lageranforderungen für stabile und weniger stabile Feststoffe sowie Stammlösungen (in DMSO) unter Nutzung eines modernen Barcode-Systems.

Für die Lagerung stehen mehrere an das Notstromaggregat angeschlossene Gefrierschränke mit speziell angefertigten Gitterrosteinlagen zur Verfügung.

Eine Klimaanlage sorgt für eine stabile Raumtemperatur.

Es findet eine regelmäßige Qualitätskontrolle der eingelagerten Substanzen statt.

  • Datenbank

Die eigens für die Substanzbibliothek programmierte Datenbank CompSys kombiniert die physikochemischen und pharmazeutisch-biologischen Daten mit einem Lagerverwaltungsmodul und ermöglicht somit eine spezifische Substanzauswahl sowie eine Analyse von Struktur-Wirkungsbeziehungen.

Eine streng dokumentierte Rechteverwaltung dient als Grundlage für externe Kooperationen und dem zugehörigen gesicherten Datenaustausch.

  • Ausblick

Anschaffung eines Liquid Handling Systems und Einlagerung von 96- Wellplatten für Screening-Kampagnen.

 

Kooperationen und Support

Zur Erweiterung der strukturellen Diversität der Substanzbibliothek freuen wir uns über weitere Kooperationen. 

Der Ausbau des Substanzbibliotheks wurde gefördert durch:

Neuroallianz logo small.png

Bereits bestehende Kooperationen (Auswahl):

 

CompLibRoom

 

 

 

CompLibCup

 

 

 

CompLib_SolidComp

 

 

 

CompLibFreezer

 

 

 

CompLibRecks

 

 

 

LHS.jpg

 

Mitarbeiter

  • Dr. Vigneshwaran Namasivayam (Leitung Substanzbibliothek)
  • Christin Vielmuth (TA Substanzbibliothek)
  • PD Dr. Anke Schiedel (ehemalige Leiterin Substanzbibliothek)

 

Kontakt

 

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